Gottfrieds Kochbuch

Braden Tuffels (Bratkartoffeln)

Ostfriesische Küche

Andere Rezepte dieser Kategorie wählen
Braden Tuffels (Bratkartoffeln)

Zutatenliste

vorwiegend festkochende Kartoffeln,
Schweineschmalz,
ein bis zwei Schalotten,
Salz,
schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Wer eine richtig knusprige Bratkartoffel will, muss dazu unbedingt eine eiserne Bratpfanne nehmen.
Alles andere führt nicht zu dem von Ostfriesen gewünschten Ergebnis.
Zu Hause nahmen wir meistens Schweineschmalz, etwa einen Esslöffel für eine Pfanne Bratkartoffeln.
Während das Fett schmilzt, schneidet man vorgegarte Kartoffeln in Scheiben hinein (bei den mehligen Sorten hat man auch eine ganze Menge Krümel dabei).

Zum Schluss werden noch ein bis zwei fein gewürfelte Schalotten darunter gerührt.
Dann braucht es nur noch mächtig Hitze.
Immer wieder mit dem Pfannenwender umheben, damit die Kartoffeln gleichmäßig braten.

Zum Schluss mit schwarzem Pfeffer und Salz würzen.

Rezeptdetails

  •  
  • Land/Region
    Germany
  • Kosten
  • Vegetarisch
    Ja
  • Diabetisch
    Ja
  • Portionen
    4
  • Alternative Menge
  • Zubereitungszeit
    30 Minuten
  • Kilojoule
  • Fettgehalt
  • Broteinheit
  • Proteingehalt
  • Kohlehydrate
  • Schwierigkeitsgrad
    Sehr einfach
  • Geändert
    07. Dezember 2013
  • Gelesen
    3301

Notizen

Wenn es um Kartoffeln geht, sind viele Ostfriesen sehr eigen.
Ein früherer Chef hat sie in Restaurants niemals gegessen, weder Salz- noch Bratkartoffeln.
"Das schmeckt da einfach nicht", war seine Erfahrung.
Klar, wie zu Hause schmeckt es nicht.
Mehlige Kartoffeln, die von vielen geschätzt werden, sind in einer Restaurantküche vermutlich unbrauchbar, weil sie so auseinanderfallen.
Bei uns zu Hause gab es Kartoffeln im Überfluss.
Deshalb wurden mittags immer ein paar zu viel gekocht, die es abends als Bratkartoffeln gab.
Als vor ein paar Jahren von Acrylamid gewarnt wurde, das beim Braten von Kartoffeln entsteht, dachte ich nur: zu spät.
Mit den rauen Mengen von Braden Tuffels, die ich in meinem Leben schon verputzt habe, hätte ich sicher insgesamt ein Kilo Acrylamid zu mir genommen.
Später gab es Entwarnung.
So wirklich schädlich war das Zeug wohl doch nicht.

Kommentare



Nur registrierte Benutzer dürfen Kommentare abgeben, bitte melden Sie sich an wenn Sie Kommentare veröffentlichen wollen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.